Wer sind denn eigentlich Braut und Bräutigam?

Ich bin gebürtige Dortmunderin. Genauer gesagt aus dem Dortmunder Süden.
Noch genauer ... aus Groß Barop.
26 Jahre lang habe ich Universitätsluft geatmet, aber für eine Professur hat es nicht gereicht. Dafür ist mein Mathe- Zentrum einfach nicht ausgeprägt genug.
Im elterlichen Gastronomiebetrieb habe ich kochen und gutes Essen schätzen gelernt. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich bei Krupp Hoesch auf der Westfalenhütte meine Kochausbildung gemacht habe. Als seinerzeit die Küche fremdvergeben wurde fing ich im Warmbreitbandwalzwerk an. Zunächst fuhr ich Kran (einen 100t Brückenkran), wechselte aber nach kurzer Zeit ins Büro meines damaligen Chefs.
Dort fing übrigens alles an...
Als der Standort Dortmund geschlossen wurde hatte ich ein kurzes Gastspiel im Warmbandwerk 1 in Bruckhausen (Duisburg) als Versandsachbearbeiterin. Seit 2007 arbeite ich wieder auf der Westfalenhütte als Disponentin in der LKW- Abfertigung.


Ich bin wie Heike ebenfalls in Dortmund gebohren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach meiner Ausbilung bei Hoesch Estel zum Modelltischler habe ich noch ein Jahr lang als Geselle gearbeitet. Dann war eine Betriebsschließung absehbar und ich wechselte ins Warmbreitbandwalzwerk, wo seinerzeit mein Vater als Tagesmeister tätig war. Beziehungen sind doch eine tolle Sache.
Ich arbeitete mich dort in der Produktion über die verschiedenen Leitstände (die der Anlagensteuerung dienen) hoch und machte meinen Industriemeister Hüttentechnik.
Das Werk wurde nach China verkauft. In der vier jährigen Phase bis zur endgültigen Schließung gab es viel zu tun. Ich habe in diesen Jahren neben vielen geleisteten Arbeitsstunden vor allem sehr viel fürs Leben gelernt. Meine Persönlichkeit wurde stark geprägt.
Nach der Schließung wechselte ich ins Warmbandwerk Beeckerwerth nach Duisburg. Dort bin ich als Fachkoordinator im Bereich Qualität tätig.